Schleusenschiebetor Kiel-Holtenau

Schleusenschiebetor Kiel-Holtenau

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Benjamin Brunn

Benjamin Brunn

Senior Engineer
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Die Schiebetore der Großen Schleuse in Kiel-Holtenau sind in der Vergangenheit häufig von Schiffsanfahrungen betroffen gewesen. Diese waren teilweise so schwer, dass das beschädigte Tor durch die notwendigen Reparaturen längere Zeit für den Betrieb nicht zur Verfügung stand. Um zukünftig den Aufwand solcher Reparaturen sowie die Gefahr von damit verbundenen Schleusensperrungen zu reduzieren, hat Ramboll IMS in Zusammenarbeit mit Dr. Schippke + Partner im Rahmen der Planung für ein neues Reservetor eine innovative Lösung mit einem im Tor integrierten Anprallschutz entwickelt.

Das im Schleusenschiebetor integrierte Anprallschutzsystem besteht aus robusten und über Gelenke miteinander verbundenen Stahltafeln, die über große kegelförmige Gummifender sowie Ketten mit dem Torkörper verbunden sind. Durch diese Konstruktion können ohne Havarie am Tor Stöße mit Energien von bis zu 6,5 MNm aufgenommen werden. Dies entspricht z.B. einem Schiff mit einer Wasserverdrängung von 13.000 t bei einer Anfahrgeschwindigkeit von 1 m/s.

Bei den Untersuchungen des Tores auf Schiffsanprall wurde auf Techniken zurückgegriffen, die üblicherweise zur Analyse von Schiffskollisionen mit Offshore-Windenergieanlagen verwendet werden.

Das rund 47 m lange, 18 m hohe und 8 m breite Schiebetor mit einer Stahlmasse inkl. Ballast von ca. 1.800 t ist außerdem mit Füllschützen, die die bisherigen Umlaufkanäle ersetzen, sowie einer demontierbaren Fahrbahn ausgestattet. Das Tor ist auf eigenem Kiel mit einem Tiefgang schwimmfähig, der dem des bisherigen Tores entspricht. Dagegen konnte die freie Wassertiefe über den durch Schiffsanfahrungen besonders gefährdeten Schwimmtankbereich von vormals 3,55 m bezogen auf den Normalwasserstand des Nord-Ostsee-Kanals auf 5,8 m vergrößert werden.

Das neue Schleusenschiebetor lässt durch den innovativen Anprallschutz eine erhebliche Reduzierung der Kosten durch Havarien und damit verbundene Sperrzeiten erwarten.

Grundleistungen

Objektplanung, Tragwerksplanung, Planung der Technischen Ausrüstung in den HOAI-Leistungsphasen 1-7

Besondere Leistungen:
  • Kollisionsanalysen für Schiffsanprall
  • Planung des Seetransports mit Analyse des Seegangs
  • Schwimmstabilitätsberechnungen
  • Erstellung von Betriebsanweisungen
  • Erstellung eines Messprogramms
  • Überprüfung der vorhandenen Antriebe
  • Planung einer Kraftmessungseinrichtung am Unterwagen
  • Nachträgliche Planung von Füllschützen

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