Einsatz von Nanopartikeln effektiver untersuchen

23. Juli 2018
Im Auftrag der Beobachtungsstelle der Europäischen Union für Nanomaterialien (EUON) begutachtete Ramboll Marktstudien zu Nanomaterialien, die für die EU und ihre einzelnen Mitgliedsstaaten durchgeführt wurden. Der entstandene Bericht zeigt, wie zukünftige Studien zuverlässigere Ergebnisse liefern können.
Nanopartikel kommen zum Beispiel in Sonnenschutzcremes und anderen Kosmetikprodukten zum Einsatz.

Nanopartikel kommen zum Beispiel in Sonnenschutzcremes und anderen Kosmetikprodukten zum Einsatz.

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Alexander Greßmann

Alexander Greßmann

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Nanopartikel sind etwa 1.000 Mal dünner als der Durchmesser eines Menschenhaares. Obwohl wir sie nicht sehen können, kommen wir in unserem Alltag immer häufiger mit Produkten in Kontakt, in denen die Teilchen enthalten sind. Vor allem in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Elektronikbranche sowie in der Medizin und der Veredelung von Flächen gilt der Einsatz von Nanopartikeln als Zukunftstechnologie. Wo genau die Materialien eingesetzt werden und wie sie sich auf Mensch und Umwelt auswirken, darüber ist jedoch bislang noch wenig bekannt.

Marktstudien erhöhen Transparenz

Marktstudien können dazu beitragen, mehr Transparenz zur Wirkung von Nanopartikeln zu schaffen. Sie zeigen, wo die Materialien eingesetzt werden und welche Trends es in den jeweiligen Märkten gibt.

Im Auftrag der Beobachtungsstelle der Europäischen Union für Nanomaterialien (EUON) untersuchte Ramboll bestehende Marktstudien und weitere Datenquellen. Die Auswertung diente als Grundlage, um Empfehlungen für eine optimale Kombination von Datenquellen, Methoden und verwendeten Parametern für zukünftige Studien zu erstellen.

Rambolls Experte Alexander Greßmann, Projektleiter und einer der Autoren der Studie, erklärt: „Unsere Untersuchung hat gezeigt, dass die Märkte bei zukünftigen Studien noch detaillierter betrachtet werden sollten, um zuverlässige Ergebnisse zu erhalten. Beispielsweise ist es wichtig, die Märkte nach geografischer Region, Nanomaterial-Typ oder Anwendung zu untersuchen.“ Die Autoren empfehlen als Parameter zudem auch Markttrends wie Verbrauch und Nachfrage explizit einzubeziehen, primäre und sekundäre Quellen zu kombinieren und Annahmen und Parameter durch strukturierte Expertenrunden zu verifizieren.

Weitere Informationen zu der Studie finden Sie auf der Website der Beobachtungsstelle der Europäischen Union für Nanomaterialien.

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