Ramboll mit Rekordergebnissen und gut gefüllten Auftragsbüchern

8. März 2018
Die Ramboll Gruppe bleibt auch 2017 auf positivem Kurs. Erneut kann die internationale Ingenieur-, Planungs- und Managementberatung den höchsten Betriebsgewinn der Unternehmensgeschichte und eine gestiegene EBITA-Marge bekannt geben. Mit solide gefüllten Auftragsbüchern in allen Geschäftsbereichen ist Ramboll für weiteres Wachstum gut aufgestellt.
Jens-Peter Saul, CEO der Ramboll Gruppe

Jens-Peter Saul, CEO der Ramboll Gruppe

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Jens-Peter Saul

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Auch 2017 hat die Ramboll Gruppe eine starke Geschäftsentwicklung vorgelegt. Der Betriebsgewinn vor Firmenwertabschreibungen (EBITA) stieg um 2,8% auf 618,9 Millionen DKK – und damit auf den höchsten Wert in der Geschichte des Unternehmens. Die EBITA-Marge konnte ebenfalls verbessert werden und beträgt nun 5,8%. Das organische Wachstum belief sich auf 2,8%. Zum Jahresende 2017 hatten Rambolls gut gefüllte Auftragsbücher ein Volumen von 5,6 Milliarden DKK gegenüber 4,8 Milliarden DKK Ende 2016 aufzuweisen.

„Ich freue mich, dass ich ein weiteres erfolgreiches Jahr für Ramboll bekanntgeben kann“, so der CEO der Gruppe, Jens-Peter Saul. „Alle Geschäftsbereiche verzeichneten Gewinne, und in den meisten unserer Märkte wurde die operative Performance gesteigert. In den USA und den nordischen Ländern erzielten wir besonders gute Ergebnisse – in Finnland und Schweden sogar die besten Ergebnisse aller Zeiten.“

„Auch im Nahen Osten und in Asien ist uns die Trendwende gelungen und wir sehen eine sehr erfreuliche Entwicklung der Profitabilität. Unser Geschäftsbereich Energie hat sich ebenfalls stabil entwickelt, allerdings fällt hier das Ergebnis nicht ganz so positiv aus wie in den letzten Jahren. Auch im Geschäftsbereich Öl & Gas erzielten wir ein gutes Ergebnis – in einem weiterhin schwierigen Markt. Die nach der Talfahrt des Öl- und Gasmarktes von uns im Jahr 2015 und 2016 eingeleitet Maßnahmen hatten einen positiven Effekt, so dass der Bereich Öl & Gas nun wieder zu einem der profitabelsten in der Ramboll Gruppe zählt.“

„Angesichts der guten Ergebnisse 2017 und einem Auftragszuwachs um 17% gegenüber dem Vorjahr erwarte ich für 2018 ein stärkeres organisches Wachstum“, fügt Jens-Peter Saul hinzu.

Fokus auf Innovation

Die starke Performance ermöglicht Ramboll, den Schwerpunkt auf Wachstum zu legen und in Innovationen sowie Digitalisierung zu investieren. Beides steht ganz oben auf der Prioritätenliste der aktuellen Strategieperiode bis zum Jahr 2020.

„Wir wollen digitale Entwicklungen maßgeblich vorantreiben und für unsere Kunden richtungsweisende und wertschöpfende Innovationen entwickeln“, so Jens-Peter Saul. „Unser Anspruch ist es, Innovation und Digitalisierung fest in unseren täglichen Abläufen zu verankern, indem wir unsere Arbeitsweise und unser Service- und Leistungsportfolio entsprechend anpassen. Wir starten konkrete Initiativen, um Innovationen zu beschleunigen und haben seit kurzem mit Hilde Tonne einen neuen Chief Innovation Officer im Vorstand, die diese Transformation leiten wird.“

Spearhead Services als Wachstumstreiber

Zur weiteren Profilierung spezifischer Kompetenzen hat Ramboll globale Spearhead Services entwickelt. Die weltweit ein- und umsetzbaren Services, wie z.B. die Konzeptionierung und Planung von Hochhäusern, Brücken & Tunnel oder auch Smart Mobility, sind auf spezifische Kunden- und Marktsegmente ausgerichtet und wesentlicher Bestandteil der Wachstumsstrategie.

„Mit den Spearhead Services werden wir unsere Expertise in spezifischen Bereichen weiter ausbauen und zeitgleich unsere breite, multidisziplinäre Kompetenzbasis sowie unser ganzheitliches Angebot stärken. Die Spearhead Services sind der Wachstumstreiber für die Zukunft und wir sehen bereits heute sehr positive Effekte“, erläutert Jens-Peter Saul.

Die Spearhead Services sind Teil einer neuen Matrix-Organisationsstruktur, die profitables Wachstum ankurbeln und die sektor- und länderübergreifende Kooperation verbessern.

„Wenn wir regionen- und geschäftbereichsübergreifend arbeiten, gewinnen wir“, betont Jens-Peter Saul. „Die neue Matrix-Organisation ermöglicht eine Fokussierung auf die Synergiepotenziale des gesamten Serviceportfolios.“

Globale Projekte

Rambolls verbesserte Wettbewerbsposition zeigt sich bereits an der Anzahl hochkarätiger Projekte, für die der Konzern im Jahr 2017 den Zuschlag erhalten hat.

In Dänemark wird Ramboll an der Planung eines 300 m hohen Hochhauses mitwirken, das nach Fertigstellung das höchste Gebäude Westeuropas sein wird.

In Norwegen wird Ramboll eine zentrale Rolle bei der Planung eines neuen Regierungsquartiers in Oslo spielen.

Unter maßgeblicher Beteiligung deutscher Stadtbahn-Experten, wird Ramboll in Finnland als Teil eines Konsortiums die Planung der 25 Kilometer langen Jokeri-Straßenbahnlinie zwischen Helsinki und Espoo realisieren, die bis 2040 über 100.000 Fahrgäste befördern soll.

In Großbritannien wird Ramboll das Programm Digital Railway ausarbeiten, einer industrieüber-greifenden Initiative, die nachhaltiges Wachstum der britischen Bahninfrastruktur durch beschleunigte Bereitstellung digitaler Technologien sicherstellen soll.

Für den Projektentwickler IMKAN wird Ramboll in Abu Dhabi als Generalplaner das Projekt „Makers District“ umsetzen, welches auf einem 18 Hektar großen Areal Wohngebäude, Hotels und Restaurants sowie Gewerbe- und Einzelhandelsflächen realisieren wird.

Das brasilianische Federal Public Ministry hat Ramboll damit beauftragt, die Sanierung des Beckens des Rio Doce Basin zu überwachen. Im Jahr 2015 war hier durch einen Dammbruch kontaminiertes Wasser in das Flussbecken gelangt.

In Singapur wird Ramboll die Planung und Umsetzung der weltweit größten Müllverarbeitungsanlage verantworten. An diesem Projekt werden in den nächsten zehn Jahren Experten aus Singapur und Dänemark tätig werden.

Eckdaten und Finanzkennzahlen

2017

2017

2016

Erfolgsrechnung

Mio. EUR

Mio. DKK

Mio. DKK

Umsatzerlöse

1.443,6

10.740,3

10.607,7

Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA)

106,0

788,3

782,5

Betriebsgewinn vor Firmenwertabschreibungen (EBITA)

83,2

618,9

602,1

Betriebsgewinn (EBIT)

59,3

441,1

338,0

Gewinn vor Steuern

41,4

307,8

342,0

Jahresüberschuss

19,6

146,1

176,9

Bilanz

 

 

 

Bilanzsumme

861,9

6.412,6

6.383,8

Eigenkapital

293,0

2.180,1

2.162,3

Verzinsliche Nettobarmittel/(Schulden)

10,9

81,3

27,3

Cashflow

 

 

 

Cashflow aus Geschäftstätigkeit

42,6

317,1

453,6

Investitionen in Sachvermögen, netto

(-19,9)

(147,9)

(124,6)

Freier Cashflow

22,7

169,2

329,0

Unternehmenszukäufe

(-15,6)

(116,0)

(-50,2)

Mitarbeiter

 

 

Anzahl Mitarbeiter zum Jahresende

13.401

13.024

Anzahl in Vollzeitäquivalenten

12.527

12.497

Finanzkennzahlen in %

2017

2016

Umsatzwachstum
1,2
0,2
Organisches Wachstum
2,8 0,4
EBITDA-Marge
7,3 7,4
EBITA-Marge 5,8 5,7
EBIT-Marge 4,1 3,2
Rentabilität des investierten Kapitals (ROIC) 17,9 16,9
Eigenkapitalrendite (ROE) 
6,7 8,3
Cash Conversion Rate 
64,5
119,9
Eigenkapitalquote 34,0 33,9

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