Nordic Lunch - Radikalisierung verhindern

24. Mai 2018
Bei unserem "Nordic Lunch" diskutierten Bildungsexperten und Kunden aus Dänemark, Schweden, Norwegen und Deutschland wie verhindert werden kann, dass Kinder und Jugendliche radikale Sicht- und Verhaltensweisen entwickeln.
Nordic Lunch im Berliner Ramboll Office

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Kristina Broens

Kristina Broens

Senior Consultant
Telefon: +49 30 302020-126

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe "Nordic Lunch" begrüßen wir regelmäßig Vertreter aus Ministerien, Stiftungen und anderen Stakeholdern. Beim "Nordic Lunch - Prävention von Radikalisierung" in unserem Berlin Büro diskutierten Kunden und Kollegen am 24. Mai die folgenden Fragen: Wie können Praktikerinnen und Praktiker auf ihre Präventionsaufgabe vorbereitet werden? Und welche Erkenntnisse gibt es bereits in Skandinavien?

Von der Geschichte lernen

Bildung ist der Schlüssel, um Rassismus und Intoleranz zu bekämpfen. Insbesondere Schulen spielen hier eine wichtige Rolle und sollten daher nicht nur Toleranz, Demokratie und Menschenrechte auf ihren Stundenplan setzen, sondern auch das kritische Denken fördern. Camilla Sjostrom von "The Living History Forum", einer Schwedischen Regierungsorganisation, erklärte, wie dies gelingen kann: "Wir wollen, dass Schüler mehr über Rassismus und Intoleranz in der Geschichte wissen - so können sie auch die Gegenwart besser verstehen. Deshalb haben wir ein digitales Tool entwickelt, das mit historischen Fällen arbeitet." Ramboll hat das Tool evaluiert und seine hohe Relevanz bestätigt. Rajia Addo, Manager bei Ramboll Management Consulting in Schweden erläuterte die Ergebnisse: "Unter den Lehrern genießt das Tool hohe Glaubwürdigkeit - vor allem, weil es zum Lehrplan passt. Die interaktiven Methoden kombiniert mit den historischen Fällen fördern die Diskussion über Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit."

Dänische Ansätze zur Prävention

Christine Lunde Rasmussen, Manager bei Ramboll Management Consulting in Dänemark, erklärte das dänische Präventions-Konzept: "Wenn wir über Radikalisierung sprechen, betrachten wir den ganzen Prozess, den eine Person durchläuft bis sie extremistische Sichtweisen annimmt. Dabei spielen sowohl der Einfluss der Gesellschaft als auch individuelle Risikofaktoren eine Rolle." Ansätze zur Prävention dürften daher nicht nur das Individuum in den Blick nehmen, sondern auch das Umfeld sowie Pädagogen.

Erfahrungsaustausch sorgt für neue Impulse

Angeregt von den Impulsvorträgen aus Schweden und Dänemark teilten auch weitere Teilnehmer ihre Erfahrungen. Maria Blöcher von Kiron Open Higher Education: "Für uns als neue und kleine Organisation ist es wichtig, neuen Input zu bekommen. Es war toll, zu erfahren, wie in den skandinavischen Länder mit dem Thema umgegangen wird."

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