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Klimaprojekte mit Mehrwert

Investitionen in Klimaprojekte lohnen sich, wenn dabei integrierte Masterpläne und Sektor übergreifende Innovationen voran gebracht werden.
 

Erstellen zwischenstaatliche oder Nichtregierungsorganisationen Listen mit den größten globalen Herausforderungen, steht der Klimawandel meist an einem der obersten Plätze.

Tatsächlich führt das Thema die Listen meist sogar an. Auf jeden Fall stand es an erster Stelle des Global Shapers Survey des Weltwirtschaftsforums vom August 2017. Im Rahmen der Untersuchung wurden über 25.000 Millennials aus über 181 Ländern befragt, mit dem Ziel, die Prioritäten, Anliegen und Einstellungen junger Menschen auf der ganzen Welt zu ermitteln. 2017 war das dritte Jahr in Folge, in dem die Befragten den Klimawandel als das drängendste Thema weltweitbenannten.

Der Umfrage zufolge sind Millennials nicht nur wegen des eigentlichen Klimawandels besorgt, sondern auch wegen der Kosten, die durch den Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel entstehen. Und Experten bestätigen: Ihre Sorgen sind berechtigt.

Der Versicherungsmarkt Lloyd’s berichtete 2015, dass der risikobehaftete Anteil des nationalen BIP infolge von Ereignissen im Zusammenhang mit dem Klimawandel in den 301 größten Städten der Welt über 1,5 Billionen US Dollar beträgt. Die OECD, der Stern Review der London School of Economics und mehrere weitere Experten kamen zu dem Ergebnis, dass in Klimaschutz und Klimaanpassung zu investieren, sehr viel günstiger ist, als nichts zu unternehmen.

Mehrwert schaffen

Henrik Seiding, geschäftsführender Director von Ramboll Management Consulting, pflichtet dem bei und ergänzt, dass es um die richtigen Investments gehe:
„Aus den Städten beispielsweise stammen 70 - 75% der weltweiten CO2-Emissionen - Luftverschmutzung tötet jedes Jahr sieben Millionen Menschen. Aber Klimawandel und Luftverschmutzung lassen sich nicht getrennt voneinander durch siloartige Initiativen beseitigen. Sie lassen sich allerdings unter der Führung der Städte, durch integrierte Masterpläne und Innovationen in sämtlichen Sektoren eindämmen”, betont Henrik Seiding.

Sowohl für den Klimaschutz als auch für die Klimaanpassung ist Know-how in einer Vielzahl von Disziplinen gefragt, um das Gesamtbild zu erkennen und abzubilden. Nur so könne eine 360-Grad-Lösung erarbeitet werden, ergänzt Henrik Seiding.

„Wenn wir darin investieren, unsere Städte gegenüber dem Klimawandel widerstandsfähiger zu machen, müssen wir zusätzlichen Wert schaffen – etwa indem wir das lokale Umfeld für die Bürger attraktiver machen. Investitionen in die städtische Infrastruktur können zu Werttreibern statt Kostentreibern werden, wenn wir einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen und Investitionsentscheidungen auf Basis gründlicher Analysen der sozialen und wirtschaftlichen Folgen treffen”, so Henrik Seiding.

Rambolls Engagement bei der Weltklimakonferenz

Ramboll kooperiert mit der Initiative R20 – Regions of Climate Action. Die Zusammenarbeit kam durch Rambolls Mitgliedschaft im Cluster Erneuerbare Energien Hamburg zustande. Die von Arnold Schwarzenegger 2010 gegründete R20-Initiative richtet eine der Nebenveranstaltungen der Weltklimakonferenz (COP23) in Bonn im November 2017 aus. Darüber hinaus wirkt Ramboll an weiteren Veranstaltungen während der UN-Klimakonferenz mit.

Kontakt

Henrik R. Seiding
Henrik Seiding
Executive Director, Management Consulting
Mobiltelefon+45 5161 8255
E-Mailhers@ramboll.com