dcsimg Dr. Britta Hackbarth - Ramboll
    
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Britta Hackbarth
Dr. Britta Hackbarth arbeitet als Projektingenieurin im Bereich Offshore Wind. Sie ist Diplom-Bauingenieurin und hat im Jahr 2014 zum Thema
Stahl- und Betonbau promoviert.
Als Repräsentantin für Deutschland und die Benelux-Länder in der
Ramboll-Arbeitnehmervertretung unterstützt sie darüber hinaus den länderübergreifenden Dialog im Ramboll-Konzern.


Dr. Britta Hackbarth


Project Engineer
E-Mail: britta.hackbarth@ramboll.com
Telefon: +49 40 302020-131


Address
Stadtdeich 7
20097 Hamburg


Ein Treffen mit Britta Hackbarth: Stabile Fundamente für (nicht nur) deutsche Windräder.

Als Projektingenieurin bei Ramboll Energie arbeitet Britta Hackbarth im Bereich Offshore Wind in Hamburg. Sie entwirft Fundamente für Offshore-Windturbinen und ist somit Teil einer erneuerbaren und noch jungen Industrie, in der es noch viel zu Lernen gibt.

Wie würden Sie Ihre Arbeit beschreiben?

Als Projektingenieurin im Bereich Offshore Wind beschäftige ich mich unter anderem mit dem Design von Monopile-Fundamenten für Windturbinen auf See. Dies zu beschreiben wird sehr technisch, aber wenn ich meinen zwei Töchtern meine Arbeit erkläre, bringe ich meinen Job mit folgender Aussage auf den Punkt: Seht ihr die Windräder dort im Wasser? Eure Mutter sorgt dafür, dass sie nicht umfallen.

Zurzeit arbeiten 30 Kolleginnen und Kollegen im Hamburger Büro im Bereich Offshore Wind. Wir beschäftigen uns mit einer Bandbreite unterschiedlicher Themen: von kleineren Konzept- und Machbarkeitsstudien bis hin bis hin zur detaillierten Ausführungsplanung.

Darüber hinaus bin ich die Repräsentantin für Deutschland und die Benelux-Länder in der Ramboll-Arbeitnehmervertretung. Diese setzt sich aus neun gewählten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zusammen, die acht Länder repräsentieren. Unsere Aufgabe ist es, Informationen auszutauschen und den länderübergreifenden Dialog zu stärken. Wir treffen uns einmal im Jahr und stellen in Zusammenarbeit mit dem Ramboll-Geschäftsführer Jens-Peter Saul und anderen Vorstandsmitgliedern sicher, dass alle Unternehmensbereiche und Abteilungen gut informiert sind und in Entscheidungsprozessen kompetent beraten werden.

An was für Projekten arbeiten Sie?

Momentan arbeite ich an der Gestaltung von Grundstrukturen einer großen Offshore-Wind-Farm in der deutschen Ostsee. Ich bin am Design der Fundamente beteiligt und berücksichtige dabei den Einfluss verschiedener Wassertiefen, Bodenverhältnisse und anderer Umwelteinflüsse wie Wind und Wellen.

Bei Abschluss des Projekts wird die Farm 60 Windturbinen umfassen und eine Gesamtleistung in Höhe von 360 MW, was mehr als 280.000 Haushalte mit Strom versorgt, produzieren.

Stand für Sie schon immer fest, dass Sie mit erneuerbaren Energien arbeiten wollen?

Meine Leidenschaft für die erneuerbaren Energien ist relativ neu. Ich habe an der Technischen Universität Hamburg Bauingenieurwesen mit den Schwerpunkten Stahlbau, Betonbau und Geotechnik studiert. Nach meinem Abschluss bin ich der Universität treu geblieben und habe fünf Jahre als Forschungsassistentin im Institut für Massivbau gearbeitet. Im Jahr 2014 habe ich dann meine Promotion im Bereich Stahl- und Spannbeton abgeschlossen. Beton ist sehr vielseitig – für mich ein faszinierender Baustoff.

Meine Faszination für Windenergie entstand dann tatsächlich durch meine Arbeit bei Ramboll. Es ist ein spannendes, innovatives Themengebiet – und ich mag es, dass der Bereich noch recht jung ist. Es gibt viel zu lernen und auch viele Entwicklungsmöglichkeiten. Hauptsächlich arbeiten junge Leute in diesem Bereich. Man muss nicht 50 Jahre Erfahrung mitbringen, um ein Experte zu werden.

Darüber hinaus schätze ich Rambølls langlebige und nachhaltige Projekteansätze – gerade im Bereich der erneuerbarer Energien. Mich faszinieren die Komplexität und die immer neuen Herausforderungen rund um das Thema – die nächsten Jahre werden ganz sicher spannend.